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Kirche im Döllnitztal, die Kirchspiele Mügeln, Sornzig und Wermsdorf

Altar der Kirche in Gallschütz

Willkommen auf der Homepage der Kirchspiele Mügeln, Sornzig und Wermsdorf
- mit ihren 14 Kirchen

Unsere Gemeinden erstrecken sich über das Stadtgebiet von Mügeln, das Gemeindegebiet von Wermsdorf und Teile von Leisnig, Großweitzschen und Ostrau, einer fruchtbaren Gegend mit einer reichen Geschichte.

Ob Mitglied unserer Gemeinden oder nicht, laden wir Sie ein, um sich mit andere Menschen zu treffen, zum Feiern, Singen, Beten — zu Gottesdiensten, Konzerten, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen.

Regelmäßig finden in unseren Gemeinden Gottesdienste statt. Orte und Zeiten finden Sie im Link Gottesdienste. Um die Kirchen und andere Gebäude zu unterhalten und die notwendigen Renovierungsarbeiten durchführen zu können, sind wir auf viele helfende Hände, viele Spender und die Unterstützung von Vereinen und Förderprogrammen angewiesen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich auch hier einbringen.
Hinweise zu allen weiteren Veranstaltungen stehen in unseren aktuellen Kirchennachrichten.


Auf ein Wort

Liebe Leserinnen und Leser,

nun nimmt die Zeit für mich als Pfarrerin hier im Kirchspiel Sornzig aufgrund der Umstrukturierung in den Gemeinden viel zu schnell ab. Vom 01. September 2019 an werde ich auf eine 100% Gemeindepfarrstelle nach Chemnitz wechseln. Bis dahin gibt es noch viel vorzubereiten, aber es gilt auch zurückzuschauen.

Ich kann sagen: Ich habe hier viel Unterstützung und Willkommen erlebt. Vom Oktober 2015 an habe ich mich in Sornzig sehr wohl gefühlt. Zuerst war es gar nicht so einfach, sich geographisch zurechtzufinden. Aber bald war auch das geschafft. Es galt dann vor allem, neue Menschen kennen zu lernen. Nicht nur im Kirchspiel Sornzig, auch bei den Vertretungen und den gemeinsamen Veranstaltungen mit Wermsdorf und Mügeln und natürlich auch in der JVA Waldheim. Nach einem schwierigen Anfang 2015 durch den Tod meines Vaters ahnte ich nicht, dass auch die Jahre hier nicht ohne persönliche schwere Zeit in meinem Leben sein sollten. Der Kampf mit den Behörden bezüglich meiner Ehe, die 2016 geschlossen werden konnte, ist da zu nennen. Zuletzt aber durfte ich mit meinem Ehemann noch glückliche Zeit hier verbringen. Und jetzt, nach dem Einleben, sollte es eigentlich mit meiner Arbeit erst so richtig los gehen, eigene Ideen umgesetzt werden. Deshalb fällt mir der Abschied nicht leicht.

Aber da ist auch große Dankbarkeit, die ich empfinde. Meine Jahre bei Ihnen im Kirchspiel, aber auch in der JVA, werden stets in meinem Herzen bleiben. Viele liebe Menschen durfte ich eine Wegstrecke lang begleiten. Von manchen musste ich in dieser Zeit auf dem Friedhof Abschied nehmen. Bei anderen wiederum durfte ich bei fröhlichen und schönen Jubiläen und Feiern mit dabei sein. Im Rückblick habe ich vielleicht manchmal etwas versprochen und konnte es nicht halten. Für Versäumtes und eventuelle Enttäuschungen, die ich bereitet habe, möchte ich um Verzeihung bitten. Gern denke ich an die vielen gemeinsam erlebten Aktivitäten und Gottesdienstfeiern zurück; an die gute Zusammenarbeit mit allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Für all die Hilfe, manchmal auch Nachsicht, aber auch für das mir entgegengebrachte Vertrauen sage ich herzlichen Dank.

Für die Zukunft wünsche ich den Gemeinden einen baldigen segensreichen Strukturneubeginn mit, Gott sei Dank, den Ihnen gut bekannten Kollegen, Pfarrerin Krautkrämer und Pfarrer Riese.

„Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen”; dieser Satz des Petrus aus dem Lukasevangelium fällt mir in dieser Situation genauso ein wie das Psalmwort: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum”. Aus diesen Sätzen spricht Gottvertrauen. Das heißt: Gott vertraut mir. Er traut mir etwas zu, auch wenn ich denke, es ist unmöglich, es übersteigt meine Fähigkeiten oder es überschreitet meine Möglichkeiten. So ist es mir oft gegangen im Privaten genauso wie im Dienst. Aber Gottvertrauen heißt auch: Gott zu vertrauen. Ich vertraue Gott, weil er mir etwas zutraut. Er lässt mich nicht fallen, er fängt mich auf. Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir so immer wieder Jesu Wort hören. Lassen wir uns ebenso ansprechen wie Petrus und antworten: „Auf dein Wort hin”. Dann brauchen wir uns nicht sorgen vor dem, was kommt, dann geschieht nämlich etwas ganz Überraschendes. Möge in diesem Sinne der Segen Gottes mit Ihnen und Euch sein und bleiben. Mögen Sie und Ihr alle das Engagement für die so schönen Dorfkirchen und Ihre Menschen, groß und klein, in der Region um Gottes Willen nicht aufgeben.

Ihre/Eure Jutta Gildehaus Logo Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens